Warum kleine Schritte oft die größten sind

Beim letzten Heilabend ging es um Geduld — und darum, warum wir uns mit ihr so schwertun.
Wir leben in einer Zeit, in der vieles sofort gehen soll. Ein Klick, und die Bestellung ist unterwegs. Eine Tablette, und der Schmerz lässt nach. Kein Wunder, dass wir auch von uns selbst erwarten, schnell wieder „funktionieren“ zu müssen.
Geduld ist keine Schwäche
An unserem letzten Heilabend haben wir darüber gesprochen, wie schwer es fällt, sich selbst Zeit zu lassen. Viele kannten das Gefühl, hinterherzuhinken — hinter den eigenen Erwartungen, hinter denen der anderen.
Veränderung geschieht selten laut. Meist geschieht sie leise, Schritt für Schritt.
Was wir mitgenommen haben
- Ein kleiner Schritt, der gelingt, trägt weiter als ein großer, der überfordert.
- Rückschritte gehören dazu. Sie sind kein Scheitern, sondern Teil des Weges.
- Es hilft, freundlich mit sich zu sprechen — so, wie man mit einem guten Freund sprechen würde.
Ich danke allen, die an diesem Abend dabei waren und so offen von sich erzählt haben.